NoFollow vs. DoFollow – Verteilung, Bedeutung & aktuelles Google-Update
Das Wichtigste in Kürze
- ✓ DoFollow-Links übertragen PageRank, gelten als redaktionelle Empfehlung und können Rankings direkt beeinflussen.
- ✓ Seit 2019 behandelt Google das NoFollow-Attribut nur noch als Hinweis und kann solche Links in die Bewertung einbeziehen.
- ✓ Laut John Mueller nutzt Google das Verhältnis von NoFollow- zu DoFollow-Links nicht als Rankingfaktor.
- ✓ Ein natürliches Backlinkprofil enthält auch NoFollow-Links aus sozialen Medien, Foren, Kommentaren und Presseportalen.
DoFollow-Links sind Standard-HTML-Links ohne einschränkende rel-Attribute: Sie übertragen PageRank und können Rankings direkt beeinflussen. NoFollow-Links tragen das Attribut rel=“nofollow“, das Google seit 2019 nur noch als Hinweis behandelt – solche Links können ignoriert, bei passendem Kontext und guter Qualität aber dennoch in die Bewertung einbezogen werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Inhaltsverzeichnis
- 2. Grundverständnis: Was sind NoFollow- und DoFollow-Links?
- 3. NoFollow 2.0: Erweiterte Link-Attribute
- 4. Qualitative Bewertung von Backlinks – wichtiger als Attribute
- 5. Position von Experten & Rocket Backlinks
- 6. Aktuelle Best Practices für 2026
- 7. Zusammenfassung & Empfehlungen
- 8. FAQ: Häufige Fragen zu NoFollow- und DoFollow-Links
- 9. Quellen
Inhaltsverzeichnis
- Grundverständnis: Was sind NoFollow- und DoFollow-Links?
- NoFollow 2.0: Erweiterte Link-Attribute
- Qualitative Bewertung von Backlinks – wichtiger als Attribute
- Position von Experten & Rocket Backlinks
- Aktuelle Best Practices für 2026
- Zusammenfassung & Empfehlungen
- FAQ: Häufige Fragen zu NoFollow- und DoFollow-Links
- Quellen
Backlinks gehören seit der Gründung von Google zu den stärksten Ranking-Faktoren. Allerdings wird nicht jeder Link gleich bewertet. Die Einführung von NoFollow 2.0 durch Google hat die Rolle von Linkattributen grundlegend verändert. Website-Betreiber und SEO-Verantwortliche stehen vor der zentralen Frage: „Wie wichtig ist die Verteilung von NoFollow- und DoFollow-Links – und was zählt heute wirklich?“
Dieser Artikel liefert eine evidenzbasierte Analyse, die auf offiziellen Google-Aussagen, etablierter SEO-Forschung und praktischer Erfahrung basiert.
Grundverständnis: Was sind NoFollow- und DoFollow-Links?
DoFollow-Links – der klassische Vertrauensbeweis
Ein DoFollow-Link ist ein Standard-HTML-Link ohne einschränkende rel-Attribute. Er:
- Überträgt PageRank („Link Juice“)
- Signalisiert Google eine redaktionelle Empfehlung
- Kann Rankings direkt beeinflussen
Google bekräftigt weiterhin, dass Links zentrale Bewertungssignale bleiben. „DoFollow-Links bleiben der wichtigste Hebel im Off-Page-SEO.“

NoFollow-Links – von Anweisung zu Hinweis
NoFollow-Links enthalten das Attribut rel=“nofollow“ und signalisieren Google, dem Link nicht zu folgen. Seit 2019 funktioniert dieses Attribut als „Hinweis“ statt als Anweisung.
Google erklärt: „Alle Linkattribute werden als Hinweise behandelt, welche Links berücksichtigt oder ausgeschlossen werden sollen.“
Das bedeutet:
- Google kann NoFollow-Links ignorieren
- Kann sie aber in die Bewertung einbeziehen, wenn Kontext und Qualität stimmen

Warum ist die Verteilung im Backlinkprofil relevant?
Ein rein aus DoFollow-Links bestehendes Profil ist unrealistisch. Google erwartet natürliche Muster, die NoFollow-Links aus sozialen Medien, Foren, Kommentaren und Presseportalen einschließen.
John Mueller betont: „Das Verhältnis von NoFollow zu Follow-Links ist nichts, was wir für das Ranking verwenden.“
Die Glaubwürdigkeit vollständiger Profile zählt – nicht strikte Quoten.
NoFollow und DoFollow im Überblick
DoFollow als Vertrauensbeweis
DoFollow-Links übertragen PageRank, signalisieren eine redaktionelle Empfehlung und können Rankings direkt beeinflussen.
NoFollow als Hinweis
Seit 2019 behandelt Google alle Linkattribute als Hinweise, welche Links berücksichtigt oder ausgeschlossen werden sollen.
Natürliche Verteilung
Google erwartet ein natürliches Backlinkprofil, das auch NoFollow-Links aus sozialen Medien und Foren enthält.
NoFollow 2.0: Erweiterte Link-Attribute
Google führte 2019 zusätzliche Attribute zur besseren Klassifizierung ein:
- rel=“sponsored“: Bezahlte Links, Werbung, Affiliate-Links
- rel=“ugc“: Nutzergenerierte Inhalte (Foren, Kommentare, Communities)
- rel=“nofollow“: Neutrale oder nicht unterstützte Referenzen
- Kombinationen sind erlaubt
Google empfiehlt diese Kennzeichnungen zur Einhaltung der Spam-Richtlinien.
Skepsis in der SEO-Community
SEOs äußerten Bedenken hinsichtlich Selbstoffenlegung und algorithmischer Abwertung. Google stellt klar, dass die korrekte Zuordnung die langfristige Sicherheit erhöht.
Qualitative Bewertung von Backlinks – wichtiger als Attribute
1. Thematische Relevanz
Google bewertet Links zunehmend im thematischen Kontext. Relevante Links von passenden Websites überwiegen hochautoritäre, themenfremde Links.
Ahrefs bestätigt: „Thematische Relevanz überwiegt oft reine Autoritätsmetriken.“
2. Positionierung auf der Seite
Links, die positioniert sind in:
- Redaktionellem Hauptinhalt
- Oberen Seitenbereichen
- Sichtbarem Kontext
tragen deutlich mehr Gewicht als Footer- oder Sidebar-Platzierungen.
3. Linktext & semantischer Kontext
Natürlicher Ankertext, unterstützender umgebender Text und das Fehlen von Keyword-Überoptimierung ermöglichen Google eine semantische Klassifizierung.
4. PageRank & Linkstärke
Hochwertige Seiten übertragen mehr Vertrauen; DoFollow maximiert die Wirkung, während NoFollow den Einfluss reduzieren kann, ohne ihn vollständig zu eliminieren.

So gehen Sie vor
Backlinkprofil analysieren
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Verteilung von DoFollow- und NoFollow-Links in Ihrem Profil.
Natürliche Verteilung anstreben
Vermeiden Sie ein rein aus DoFollow-Links bestehendes Profil, denn Google erwartet natürliche Muster mit NoFollow-Anteilen aus sozialen Medien und Foren.
Qualität vor Attribut stellen
Bewerten Sie Backlinks primär qualitativ, denn die qualitative Bewertung ist wichtiger als das Linkattribut selbst.
Best Practices für 2026 umsetzen
Richten Sie Ihre Linkstrategie an offiziellen Google-Aussagen und etablierter SEO-Forschung aus, statt auf reine Attribut-Optimierung zu setzen.
Position von Experten & Rocket Backlinks
Google-Sicht (John Mueller)
- Link-Verteilung ist kein direkter Ranking-Faktor
- Qualität und Natürlichkeit haben Vorrang
- Manuelle Maßnahmen resultieren aus unnatürlichen Mustern, nicht aus einzelnen NoFollow-Links
Unternehmenssicht (Rocket Backlinks)
Aus der operativen SEO-Praxis:
- DoFollow treibt Rankings
- NoFollow steigert Reichweite, Markenvertrauen und Traffic
- Natürliche Profile erfordern beide Typen
„DoFollow sollte dominieren; NoFollow ergänzt strategisch.“
Backlinkprofil-Checkliste
✓ Verteilung von DoFollow- und NoFollow-Links im Profil prüfen
✓ Auf natürliche Muster statt auf ein reines DoFollow-Profil achten
✓ NoFollow-Quellen wie soziale Medien und Foren einbeziehen
✓ Qualität und Kontext jedes Links vor dem Attribut bewerten
✓ Aktuelle Google-Aussagen zu Linkattributen im Blick behalten
Aktuelle Best Practices für 2026
Einsatz der richtigen Attribute
Verwenden Sie sponsored für Werbung/Affiliate, ugc für Community-Inhalte und nofollow für neutrale Referenzen. Das erhöht die Compliance und langfristige Stabilität.
Analyse & Monitoring
Empfohlene Tools: Ahrefs, SEMrush, Majestic, Google Search Console.
Ziele: Verteilung überwachen, ungewöhnliche Muster erkennen, toxische Domains identifizieren.
Disavow-Strategien
Google empfiehlt Disavow nur bei zweifelsfrei schädlichen Links, manuellen Maßnahmen oder DoFollow-Spam von minderwertigen Domains.
DoFollow-Dominanz – aber nicht 100 %
Etablierte Praxis:
- DoFollow > 50 %
- Niemals ausschließlich DoFollow
- Mix aus DoFollow, NoFollow, UGC, Sponsored
SEMrush bestätigt dieses natürliche Verteilungsmuster.
Vertrauen durch Quellenvielfalt
Starke Profile kombinieren:
- Fachblogs
- Branchenportale
- Nachrichtenwebsites
- Foren und Communities
- Soziale Medien
Thematische Nähe bleibt entscheidend.
Bereit für mehr Sichtbarkeit – auch in KI-Antworten?
Was für Google gilt, gilt längst auch für ChatGPT & Co. Prüfen Sie kostenlos, wie sichtbar Ihr Unternehmen für KI-Systeme ist.
✓ Analyse Ihrer KI-Sichtbarkeit in 48 Stunden
✓ Konkrete Handlungsempfehlungen
✓ Kostenlos und unverbindlich
Zusammenfassung & Empfehlungen
- Die reine NoFollow/DoFollow-Verteilung ist kein Ranking-Faktor
- Qualität, Relevanz, Kontext und Platzierung sind entscheidend
- Googles neue Attribute erfordern eine korrekte Implementierung
- Regelmäßiges Monitoring ist unverzichtbar
- DoFollow bleibt Ranking-Treiber
- NoFollow, UGC, Sponsored sorgen für Natürlichkeit und Vertrauen
Nachhaltige Backlinkprofile entstehen durch strategische Qualität, Transparenz und kontinuierliches Monitoring – nicht durch starre Quoten.
FAQ: Häufige Fragen zu NoFollow- und DoFollow-Links
Sind NoFollow-Links komplett wertlos für SEO?
NoFollow-Links übertragen in der Regel keinen klassischen PageRank, tragen aber zur Natürlichkeit des Backlinkprofils bei. Da Google NoFollow als „Hinweis“ behandelt, können solche Links unter bestimmten Umständen berücksichtigt werden – besonders bei hoher thematischer Relevanz oder starken Domains.
Wie hoch sollte der DoFollow-Anteil im Backlinkprofil sein?
Die Praxis zeigt, dass ein DoFollow-Anteil von „über 50 %“ gut funktioniert. Ausschließlich DoFollow-Profile wirken unnatürlich und bergen Risiken. Eine ausgewogene Mischung mit NoFollow-, UGC- und Sponsored-Links signalisiert Google organisches Wachstum.
Müssen Affiliate- und Werbelinks immer als sponsored gekennzeichnet werden?
Ja. Google verlangt rel=“sponsored“ für bezahlte Links, Advertorials und Affiliate-Links, optional kombiniert mit nofollow. Dies gewährleistet Transparenz und die Einhaltung der Google-Spam-Richtlinien.
Haben UGC-Links (z. B. aus Foren oder Kommentaren) einen SEO-Effekt?
Google behandelt UGC-Links primär als Hinweise. In hochwertigen, moderierten Umgebungen können sie zur Bewertung beitragen und Traffic sowie Markenvertrauen generieren. Der Hauptwert liegt in der Natürlichkeit des Profils.
Kann ein falsches Linkattribut zu einer Google-Abstrafung führen?
Einzelne falsch gesetzte Attribute lösen in der Regel keine Abstrafungen aus. Systematische Verstöße – wie nicht deklarierte bezahlte DoFollow-Links – können jedoch manuelle Maßnahmen auslösen. Die korrekte Attributverwendung erhöht die langfristige Sicherheit.
Sollte man schädliche NoFollow-Links disavowen?
Grundsätzlich nein. Google empfiehlt das Disavow-Tool primär für eindeutig schädliche DoFollow-Links oder bei bestehenden manuellen Maßnahmen. NoFollow-Links stellen in der Regel kein akutes Risiko dar.
Beeinflusst die NoFollow/DoFollow-Verteilung direkt das Ranking?
Nein. Google hat wiederholt bestätigt, dass die Verteilung kein direkter Ranking-Faktor ist. Qualität, Relevanz, Kontext und die Natürlichkeit des gesamten Backlinkprofils sind entscheidend.
Quellen
- Google Search Blog: Evolving „nofollow“ – new ways to identify the nature of links
- Google: How Search Works
- Search Engine Journal: NoFollow Links as Ranking Factor
- Google: Qualify Outbound Links
- Ahrefs: NoFollow Links
- SEMrush: What Are Backlinks
- Search Engine Journal: Annotation Text Links
- Majestic Blog: Backlinks and Link Quality
- Search Engine Journal: John Mueller on NoFollow Links
- Google: Disavow Links
- SEMrush: Backlink Analysis
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen NoFollow- und DoFollow-Links?
Ein DoFollow-Link ist ein Standard-HTML-Link ohne einschränkende rel-Attribute, der PageRank überträgt und Google eine redaktionelle Empfehlung signalisiert. NoFollow-Links enthalten das Attribut rel=“nofollow“ und signalisieren Google, dem Link nicht zu folgen.
Übertragen NoFollow-Links heute noch Linkpower?
Seit 2019 behandelt Google das NoFollow-Attribut als Hinweis statt als Anweisung. Google kann NoFollow-Links ignorieren, sie aber auch in die Bewertung einbeziehen, wenn Kontext und Qualität stimmen.
Wie sollte die Verteilung von NoFollow- und DoFollow-Links im Backlinkprofil aussehen?
Ein rein aus DoFollow-Links bestehendes Profil ist unrealistisch. Google erwartet natürliche Muster, zu denen auch NoFollow-Links aus sozialen Medien und Foren gehören.
Jakob Friesen ist Chief Customer Officer der ROCKET BACKLINKS GmbH und begleitet Kunden von der ersten Analyse bis zur laufenden Betreuung. Er schreibt über SEO, Linkbuilding und KI-Sichtbarkeit.
Bereit, Ihre KI-Sichtbarkeit zu verbessern?
Starten Sie mit einem kostenlosen KI-Check und erfahren Sie, wo Sie stehen.
Kostenlosen KI-Check starten →