Backlink Qualität, Abstrafungen und schlechte Links
Das Wichtigste in Kürze
- ✓ Die Google Webmaster Guidelines zeigen, welche Maßnahmen erlaubt sind und welche zum Ausschluss aus dem Index führen können.
- ✓ Google Penalties bedeuten nicht immer den Ausschluss aus den SERPs, sondern oft eine stark verminderte Sichtbarkeit.
- ✓ Google will hochwertigen Inhalt und redaktionell gesetzte Contentlinks von anderen Webseiten.
- ✓ Nur darauf zu warten, dass andere freiwillig verlinken, klappt meist nicht – gezielter Linkaufbau bringt den Prozess ins Rollen.
Maßgeblich sind die Google Webmaster Guidelines: Sie beschreiben, welche Linkbuilding-Verfahren als Verstoß gewertet werden können und zu Penalties führen – von deutlichen Sichtbarkeitsverlusten bis zum Ausschluss aus dem Google-Index. Google erwartet qualitativ hochwertige Inhalte und redaktionell gesetzte Contentlinks; die Qualität der Linkquellen ist daher entscheidend.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Backlink-Qualität im Überblick
Webmaster Guidelines
Googles Richtlinien zeigen, was Websites besser auffindbar macht und welche Verfahren als Verstoß gewertet werden können.
Google Penalties
Abstrafungen reichen vom Sichtbarkeitsverlust bis zum Ausschluss aus dem Google-Index – die Formulierung „können“ lässt Google Ermessensspielraum.
Linkquellen
Nischenforen, Online-Communities, Frage-Antwort-Portale und Gastbeiträge zählen zu den unterschiedlichen Quellen für Backlinks.
Die Google Webmaster Guidelines
Damit Sie die Unterschiede einzelner Begriffe wie Backlinkqualität oder „SPAM“ verstehen, sollten wir uns vorerst überlegen, was die Hauptziele von Google sind und warum die Google Suche einen so großen Erfolg feiert. Google ist hauptsächlich eine Suchmaschine und diese Suchmaschine liefert Ergebnislisten an Ihre Nutzer aus. Die Relevanz dieser Ergebnislisten auf die gestellte Suchanfrage macht Google heute für die meisten Menschen zur wichtigsten Suchmaschine überhaupt.
Um die Relevanz zu wahren und auf jede Suchanfrage passende Inhalte ausliefern zu können, hat Google Richtlinien erstellt. Diese nennen sich Webmaster Guidelines und sind für jeden kostenlos im Netz verfügbar. In den Guidelines zeigt Google, welche Maßnahmen Sie durchführen können, damit Ihre Websites besser in der Google Suche zu finden sind. Darüber hinaus finden Sie in den Richtlinien eine Auflistung von Verfahren, die Google als Verstoß gegen die Guidelines wertet und welche zu einem Ausschluss Ihrer Seite aus dem Google-Index führen können.
Die von vielen Webmastern gefürchteten Google Penalties führen nicht immer zu einem Ausschluss aus den SERPs, sondern in einigen Fällen auch zu einer starken Verminderung der Sichtbarkeit Ihrer Website. Wie auch immer, eine Abstrafung durch Google sollte unbedingt vermieden werden, wenn Sie langfristigen Erfolg mit Ihrer Seite haben wollen.
Wichtig ist eben das Wort „können“. Google sagt nicht „werden als Verstoß angesehen“ sondern „können als Verstoß angesehen werden“. Dieses Wort lässt Ihnen und auch Google einen gewissen Freiraum, um zu entscheiden, ob eine Seite für das durchgeführte Linkbuilding abgestraft wird oder nicht.
Wichtig
Google Penalties führen nicht immer zum Ausschluss aus den SERPs, oft aber zu einer starken Verminderung der Sichtbarkeit – eine Abstrafung sollte unbedingt vermieden werden.
Was sind die wichtigsten Aspekte die Sie aus diesem Abschnitt mitnehmen sollen?
Google will, dass Sie guten, qualitativ hochwertigen Inhalt erstellen. Google will, dass Contentlinks von anderen Webseiten auf Ihre Seite redaktionell gesetzt werden.
Es bestehen Ausnahmen, aber simpel zusammengefasst lässt sich folgendes sagen:
Etwas Interessantes zu veröffentlichen und ausschließlich darauf zu warten, dass viele Webmaster auf Ihre Seite verlinken? Das wird unserer Ansicht nach in den meisten Fällen nicht klappen… Gezielter Linkaufbau kann diesen Prozess ins Rollen bringen. Wenn Ihre Seite durch Linkaufbau in den SERPs sichtbar wird, werden auch andere Webmaster auf Sie aufmerksam werden und auf Ihre Inhalte verlinken.
So gehen Sie vor
Guidelines verstehen
Lesen Sie die kostenlos verfügbaren Google Webmaster Guidelines, um zu verstehen, welche Maßnahmen erlaubt sind und welche als Verstoß gewertet werden können.
Auf Qualität setzen
Erstellen Sie hochwertigen Inhalt, denn Google will, dass Links von anderen Webseiten redaktionell – also als echte Empfehlung – gesetzt werden.
Linkquellen bewerten
Prüfen Sie die unterschiedlichen Linkquellen wie Nischenforen, Online-Communities, Frage-Antwort-Portale und Gastbeiträge auf ihre Eignung.
Abstrafungen vermeiden
Verzichten Sie auf riskante Verfahren – eine Abstrafung durch Google sollte unbedingt vermieden werden, wenn Sie langfristigen Erfolg mit Ihrer Seite haben wollen.
Die unterschiedlichen Linkquellen
Was ist damit gemeint? Weil das Ganze bis jetzt sehr theoretisch war, möchten wir Ihnen den Zusammenhang nun an konkreten Beispielen erklären:
Linkqualitäts-Checkliste
✓ Google Webmaster Guidelines kennen und beachten
✓ Guten, qualitativ hochwertigen Inhalt erstellen
✓ Redaktionell gesetzte Contentlinks anstreben
✓ Unterschiedliche Linkquellen wie Foren und Gastbeiträge bewerten
✓ Verfahren vermeiden, die als Verstoß gewertet werden können
Nischenforen, Online Communities und Frage-Antwort Portale
Neben Contentlinks besteht ebenfalls die Möglichkeit, Links in Foren zu setzen. Hier ist es wichtig zu erkennen, ob die jeweilige Seite von Moderatoren überwacht wird. Beim Portal Gute-Frage gibt es spezifische Richtlinien dazu, wann Links gesetzt werden können, die DoFollow sind, also Linkpower an Ihre Website übertragen. Wenn Sie Ihren Link auf solchen Seiten nicht in hilfreichen Content einbetten, wird dieser von den Nutzern über eine Bewertungsfunktion abgewertet und dadurch oder auch von den Moderatoren von der Seite entfernt.
Google mag Links von solchen Seiten sehr, da hier kein automatisierter SPAM möglich ist und der Webmaster letztendlich die Kontrolle über die Links übernimmt. Fernhalten sollten Sie sich von Portalen, auf denen ohne Überprüfung massenweise Links in unterschiedlichen Sprachen gesetzt werden. Auch von Forenbeiträgen mit nur wenigen Worten und unpassenden Texten sollten Sie unbedingt Abstand nehmen.
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Gastbeiträge
Halten Sie sich von automatisierten Artikelverzeichnissen fern. Es gab eine Zeit lang viele Webseiten, bei denen man über ein Formular Gastbeiträge einfügen konnte, die sofort ohne Überprüfung online gestellt wurden. Google wertet solche Verzeichnisse ab, weil es eben vielen Spammern dort nur darum geht, schlechte und kopierte Inhalte zu veröffentlichen, die Links zu diversen Seiten enthalten.
Wenn Sie einen Gastbeitrag auf einem hochwertigen Blog veröffentlichen möchten, dann entscheidet im Normalfall der Besitzer dieser Webseite darüber, ob er Ihren Content gut findet, und ob er diesen letztendlich veröffentlicht.
Und jetzt unsere Frage: Hat Google darin gesagt, dass die Inhalte auf Ihrer Website sein müssen? Ein hochwertiger Gastbeitrag kann ebenso wie die Inhalte auf Ihrer Webseite enorme Mehrwerte liefern. Gezielter Linkaufbau muss daher, korrekt durchgeführt, nicht gegen die Webmaster Guidelines verstoßen.
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Häufige Fragen
Was sind die Google Webmaster Guidelines?
Die Webmaster Guidelines sind kostenlos verfügbare Richtlinien von Google. Sie zeigen, welche Maßnahmen Websites besser auffindbar machen, und listen Verfahren auf, die Google als Verstoß werten und die zum Ausschluss aus dem Google-Index führen können.
Was passiert bei einer Google-Abstrafung?
Die gefürchteten Google Penalties führen nicht immer zu einem Ausschluss aus den SERPs. In einigen Fällen bewirken sie eine starke Verminderung der Sichtbarkeit der Website – vermeiden sollte man sie in jedem Fall.
Welche Links wünscht sich Google?
Google will, dass Sie guten, qualitativ hochwertigen Inhalt erstellen und dass Contentlinks von anderen Webseiten redaktionell gesetzt werden – also aus freien Stücken als echte Empfehlung.
Jakob Friesen ist Chief Customer Officer der ROCKET BACKLINKS GmbH und begleitet Kunden von der ersten Analyse bis zur laufenden Betreuung. Er schreibt über SEO, Linkbuilding und KI-Sichtbarkeit.
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